90 Minuten (hinterher) gelaufen

Erstellt am 20. September 2012 von bsv-admin

1. Niederlage in der Liga – 0:3 beim SC Augustdorf

Der BSV präsentierte sich am heutigen Abend in allen Belangen nicht als würdiger Anwärter auf die Tabellenführung.  Anders die Gastgeber – Der SC diktierte  von Beginn an das Tempo und dominierte die Zweikämpfe. Vorne arbeiteten die Augustdorfer gut gegen den Ballführenden und setzten uns so schon früh unter Druck. Im Spielaufbau waren die Gastgeber ständig in der Lage Überzahlsituationen zu schaffen, und somit den BSV am Laufen zu halten. Vor allem der 4er Mittelblock des BSV bekam nie Zugiff auf den Ballführenden.  Mangelnde Kommunikation und Raumaufteilung waren die Ursache.

Bezeichnend auch, dass in 90 Minuten nicht eine Torchance heraus gespielt werden konnte. Die beste Möglichkeit hatte noch Treffer, als Ihm sein Gegenspieler in der Anfangsviertelstunde einen Ball aussichtsreich vorlegte. Trotz aller Überlegenheit agierten auch die Gastgeber über weite Strecken wenig zwingend wenn es in die Nähe des 16ers ging. Die 1:0 Halbzeitführung schossen Sie bereits in der 19. Minute heraus. Nachdem zunächst das Lattenkreuz rettete, konnte unsere Abwehr nicht entscheidend klären und der Angreifer musste die folgende Hereingabe nur noch einschieben.

Endgültig auf die Verliererstraße brachte uns dann eine aufgenommene Rückgabe. Trotz zahlreicher guter Paraden wurde Pascal Möller so auch Teil des „gebrauchten“ Abends, indem er in Vollmers Rückpass einen vom Gegner gespielten Ball vermutete. Den fälligen indirekten Freistoß konnten die Gastgeber im 2. Versuch (zweifelhafte Wiederholung) aus 7 m vollstrecken. Von da an plätscherte die Partie nur noch so dahin, ohne dass beide Seiten erwärmendes zustande brachten. Das 3:0 in der 77. fiel durch einen Foulelfmeter.

Fazit: Schade –  ich hatte gehofft der BSV kann nach den Ergebnissen vom letztem Sonntag eine gewisse Euphorie entwickeln. Leider war die für mich heute weder auf, noch neben dem Platz erkennbar.  Damit will ich nach einer Niederlage nicht  alles in Frage stellen, sondern nur ein paar Umstände hinterfragen (z.B. die Personalsituation). Man muss sicherlich immer mal einen Gegner akzeptieren der einem guten Tag hat und dann einfach besser ist. Wenn ich als punktgleicher Tabellenführer aber nicht das Gefühl vermitteln kann, dass es etwas zu verteidigen gibt, ist das trotzdem sehr schade. Ich hoffe alle Beteiligten ziehen am Wochenende wieder an einem Strang, und wir finden wieder in die Erfolgsspur zurück.