Die letzte Chance

2:1 bei TuRa Heiden II    

Den kurzfristigen Ausfällen von Jaschke, Küstermann und Rottschäfer zum Trotz, siegte unsere Mannschaft gestern auf der Rotenbergkampfbahn verdient mit 2:1. Es zeigte sich einmal mehr, dass nicht nur fußballerische Klasse sondern vor allem Teamgeist, Entschlossenheit und die richtige Umsetzung der eigenen Fähigkeiten die Schlüssel zum Erfolg sind.

Spielerisch waren beide Mannschaften auf gleichem Niveau, doch zeigte der BSV am Sonntag von Beginn an das gradlinigere Spiel mit mehr Durchschlagskraft nach vorn. Nachdem Witter noch im 1 gegen 1 am guten Heidener Schlussmann scheiterte versenkte er nach einer Viertelstunde, den an M. Tacke verursachten Strafstoß zum 1:0.

Auch in der Folgezeit spielten wir diszipliniert und vor allem auf Sicherheit bedacht. Wieder war es Tacke der in der 38. Minute die Vorarbeit leistete und am 2:0 durch Treffer beteiligt war. Bereits zu diesem Zeitpunkt schenkten sich beide Teams nichts und jeder Zweikampf wurde mit letzter Konsequenz geführt. Treffer und Salzburg mussten ebenso einstecken (beide 2. HZ verletzt raus) wie zwei Spieler der Gastgeber, die bereits in HZ eins passen mussten.

Wie man es nicht anders kennt und erwartet hatte, war die Stimmung rund um den Platz am Rotenberg mal wieder lautstark und diesbezüglich voll illustrer Gäste. Negative Konsequenzen hatte dies jedoch nur für TuRa-Trainer Scharf der ab der 55. Minute den Platz verlassen musste (wie letzte Saison jew. gegen BSV I und II). So wurde Ihm diesmal ein Zuschauerruf zum Verhängnis der Ihm zugeschrieben wurde. Die Unruhe beeinflusste aber lediglich das Spiel der Gastgeber und   sorgte schließlich dafür, dass wir den Sieg noch sicherer einfahren konnten. Mit weiteren Kontern + einem Elfmeter, war eine vorzeitige Entscheidung sicherlich früher möglich, doch hier fehlte es an der nötigen Ruhe (einziges Manko). Dass dem Lütkemeierschen O-Ton auf die X-te vergebene Großchance („Komm, macht nix – wir hatten die letzte Chance des Spiels“) noch das 2:1 in der Nachspielzeit folgte, war dann nur unserem Keeper nicht egal, der sich nach dem Heidenoldendorf-Spiel ein zu-Null verdient hätte!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.