2:5 Auswärtsniederlage – „Kalte Dusche“ am Pinneichen

Mit Entschlossenheit und dem Ziel zu punkten ging es in die Partie gegen den Detmolder Altmeister. Bei angenehmen Temperaturen entwickelte sich Anfangs ein nervöses Spiel auf beiden Seiten. Die besseren Gelegenheiten und klareren Chancen hatte zumindest in den ersten 20 Minuten der BSV. Nicht unverdient zu diesem Zeitpunkt die 1:0 – Führung durch Witter nach 12 Minuten. Nach Vorarbeit von Ostojic brachte er den Ball im 2. Versuch über die Linie.

Der Gastgeber wachte nun auf und kam vor allem über die rechte Angriffsseite immer wieder gefährlich in Strafraumnähe. Kurze Doppelpässe und quirlige Akteure im Mittelfeld waren uns auf dem Hartplatzgeläuf dann deutlich überlegen. Man hatte zudem das Gefühl, dass es an der geistigen frische mangelte, um die jeweilige Spielsituation rechtzeitig zu erkennen. Zu statisch und passiv im Abwehrverhalten viel das 1:1 nach 22 Minuten. Kurze Zeit später wurde dies zum Doppelschlag und eigentlichen K.O. im Spiel. Eine gut gespielte Ecke auf den kurzen Pfosten war nicht mehr zu verteidigen und wurde unhaltbar ins eigene Tor gelenkt. Gleichzeitig war bereits nach einer halben Stunde unser Spiel in die Spitze verflacht. Dennoch ergaben sich zumindest vor der Pause noch Chancen zum Ausgleich.

 3x Stojkovic und  2x Laukert

Die 2. Halbzeit war noch keine 15 Minuten alt, da hatte der TSV bereits auf 4:1 erhöht. Zwei Mal sah unsere Defensive „alt“ aus und wurde sozusagen   „rund“ gespielt. Eigene Chancen hatten da nach dem Wechsel noch gar nicht stattgefunden. Wieder nutzten die TSV’ler ihre Vorteile in Punkto Wendigkeit, um sich im 16er durchzusetzen. Stojkovic und Laukert bakem unsere Defensive dabei nie in den Griff, zusammen erzielten beide alle fünf Treffer. 

Nach dem zwischenzeitlichem 1:5 Rückstand konnte sich P. Ostojic noch den für seine Arbeit verdienten Lohn gutschreiben lassen. Thiele verlängerte eine Freistoßhereingabe und Predo schloss aus kurzer Distanz ab (83.). Die Niederlage war insgesamt verdient, vielleicht um ein Tor zu hoch (aufgrund der 1. halben Stunde). Doch aufgrund der durchblutungsfördernden Duschen (8° C) wurde jegliches erhitztes Gemüt schnell wieder auf Normaltemperatur gebracht. Anmerkung: Sehr positiv war im Übrigen die Leistung des Schiedsrichters zu bewerten, der trotz seines älteren Semesters ruhig und souverän die Partie leitete.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.