Αντίο Carsten

Erstellt am 12. September 2012 von bsv-admin

1:7 Pokalniederlage gegen Post SV Detmold

Wenn man auf Kreisebene an der Pokalrunde teilnimmt gibt es natürlich auch Ziele die man sich setzen/erreichen kann. Auch der Ansporn sich gegen höherklassige Teams beweisen zu können, bzw. sich mit ihnen zu messen gehört dazu. Ansonsten erwartet einen B-Ligist oftmals nur unangenehmes. Gewinnt man gegen einen höherklassigen Gegner, läuft man Gefahr Konzentration für die Meisterschaft zu verlieren. Scheidet man klar aus oder quält man sich gegen einen Unterklassigen Gegner (siehe Belle) kommen noch Selbstzweifel dazu. Kräfteverschleiß, Verletzungen und Wettbewerbsübergreifende Sperren dann noch „on the top“.

Was kann man also erreichen?

  1. Minimalziel: Nach Möglichkeit nicht gegen unterklassige Gegner ausscheiden.
  2. Zwischenziele: Mit 3 Siegen ins kleines Finale und mit 50:50 Chance die Endrunde ausrichten.
  3. Maximalziel: mit 4 Siegen (ggf.+ Qualirunde) das Finale erreichen und womöglich den Cup holen
  4. Anschlussziel: auf einen Drittliga Kracher hoffen

So richtig realistisch sind die Ziele Nr. 3-4 für einen B-Ligisten nicht, schaut man sich die Ergebnisse der vergangenen Jahre an, sind nicht viele Außenseiter in den Westfalenpokal eingezogen. Im letzten Spiel vor der „Griechenlandpause“ wollte Carsten Kronshage aber noch einmal alles geben. Im Rahmen seines Wirtschaftsstudiums verlässt uns unser 11er bis März in Richtung Akropolis. Auch wenn beide derzeit „nur“ eine Spielklasse trennt, so zählt Post SV Detmold als Spitzenreiter im Kreisoberhaus zu den Bezirksligaanwärtern Nr. 1. So waren die Rollen gestern vor Spielbeginn klar verteilt – Der Favorit spielte beim Außenseiter. Auf dem Platz war dies in der ersten halben Stunde eigentlich nur am prozentual höheren Ballbesitz festzustellen. Individuell bessere Technik und schnelleres Spiel führten bis dato zu wenig Zählbarem. Um den Favoriten zu gefährden reichte es trotzdem nicht. Auch, weil in den 2-3 sich bietenden Spielsituationen ein Führungstor für den BSV ausblieb. Anders der Gast aus Detmold. Zwischen der 31. und 35. Minute sorgte dieser per Doppelschlag in zwei unnötigen Situationen für eine Vorentscheidung. Das 1:0 fiel nach einem ruhenden Ball (Einwurf), dass 2. Tor nach einem Konter gegen den aufgerückten BSV. Großes Lob an die Mannschaft, die sich im Anschluss, sowie auch nach dem 3:0 zu Beginn der 2. Halbzeit nicht aufgab und weiter kämpferisch dagegen hielt. Bezeichnend für das Engagement, dass selbst nach verschossenem Elfmeter noch der Anschluss zum 1:3 (71./Beining) gelang.

Anstatt sich davon beeindrucken zu lassen, legten die Postler aber direkt nach und erhöhten ihrerseits das Tempo. Gegen nun höher stehende BSV‘ler spielten sie Technik und Schnelligkeit gnadenlos aus und kamen in dieser Phase schnell zum 5:1 durch Haskins (73.) und Meier (81./sein 3. Tor).

Was folgte ist sicher streitbar. Man kann bei 5:1 (81.Minute) versuchen weiter nach vorne zu spielen, um das Ergebnis zu verbessern. Man kann auch seine eigene bis dahin gute Leistung „schützen“ und sich darauf besinnen, dieses Ergebnis zu halten. Der BSV wählte in entscheidenden Positionen die erste Variante und musste so in ein Ergebnis einwilligen, dass aufgrund der ersten Stunde wie eine Bestrafung wirkt. Dem Post SV viel Glück beim Erreichen von Ziel 3-4. Nächster Gegner ist im Viertelfinale SuS Lage. Dem BSV volle Konzentration gegen Heidenoldendorf, das sich gegen Bezirksligist Horn bis zur 84. Minute tapfer wehrte, aber auch ohne Erfolg blieb.

@ Carsten: Viel Spaß in Hellas. Mach es Gut, und bring die Wirtschaft nicht noch mehr durcheinander.